Die Jungschützen

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Öl auf Leinwand,

Die Leinwand ist handbespannt und verarbeitet.

120 x 100 cm  4cm tief

1 vorrätig

Beschreibung

Öl auf Leinwand,

Die Leinwand ist handbespannt und verarbeitet.

120 x 100 cm  4cm tief

 

Hintergrund

DerFarbraum
Ich arbeite in der Regel mit einer Untermalung21 in Acryl, da dies schnell trocknet und ich nicht
lange auf die Ausarbeitung des Bildes warten muss. Meine Malgründe sind meist vorbereitete
(grundierte und glattgespachtelte) Leinwände, die ich lose an ein Brett klammere. Für das
Diplombild habe ich, wie später beschrieben, eine Leinwand auf einen Rahmen gezogen.
Farblich bewege ich mich vom monochromen Bereich bis hin zum eingeschränkt Polychromen.
Bei der monochromen Malerei beschränkt sich derKünstler auf den Gebrauch einer Farbe oder
eine Farbe ist zumindest vorherrschend. Ich arbeite mit Sepia-Ölfarbe und Kremserweiß auf
farbiger Untermalung. Ab und zu nehme ich noch eine dritte Farbe für den Hintergrund oder ein
Detail mit in die Farbpalette auf.
Eine Phase der Monochrommalerei findet sich vom Barock bis zum Historismus. Diese Malweise
wird auch als Camaieu bezeichnet. Wenn lediglich Grautöne verwendet werden, spricht man von
Grisaille. Daneben gibt es andere Formen, etwa Sepiamalerei im Braun der Tintenfischtinte.
Zu Beginn zeichnete und arbeitete Casper David Friedrich mit der Sepiamalerei (über
Bleistiftzeichnungen wird braune Sepiatusche – ursprünglich aus der Farbe des Tintenfisches
erzeugt – aufgetragen. Dadurch wird eine sehr gute Wirkung von Licht und Schatten erzielt)
Auch auf Porzellan war Sepia ein beliebter Farbton.
Ein Vorgänger der Sepiafarbe war der Bister(frz. bistre „nussbraun“, „schokoladenbraun“) ist eine
Form der Tinte verschiedener Herstellungsart. Es hat eine deutlich gelb- bis tiefbraune Farbe und
gute Lasurfähigkeit. Diese Techniken der Zeichnung wurden besonders im 15. bis 18. Jahrhundert
von Künstlern wie Leonardo da Vinci, Rembrandt, Claude Lorrain, Tintoretto oder Tizian
angewendet. Diese Maler waren gleichzeitig auch Vertreter der europäischen„Helldunkelmalerei“.
Der Sepiafarbton wird im RGB-Farbraum als WEB-Farbe „ef6b04“ angegeben. Stilistisch werden
Fotos oft mit „Sepia“ einem Gelbstich überzogen, um diese künstliche altern zu lassen. Die
Farbpalette der Sennelier Sepia Öl-Farbe geht verdünnt von einem leichten Beigeton bis zum
tiefen Braun, etwas grünlicher als Vandyck-Braun und mit Weiß vermischt von Hellgrün bis tiefes
Braun. Der Mittelton liegt bei einem grünlichen Grau. Die Sepiafarben sind kalt und werden durch
die warme Untermalung von Siena-gebrannt, Lasur-Oxid-Braun gebrochen.

Der Malgrund
Nachdem ich wusste, welches Motiv und welche Farbpalette ich wählen würde, habe ich mir
Gedanken über den Malgrund und die Form des Malgrundes gemacht. Da ich die Personen etwas
über lebensgroß darstellen wollte und vier Personen zusammen im Gruppen-Portrait, etwas mehr
als im Brustbild –vom Hut bis zum Hüfte, auf der Leinwand zu sehen sein werden, habe ich mich
entschlossen, ein Format von 140 X 100 cm zu wählen. So konnte ich sicher sein, dass jedem der
Köpfe jeweils etwas über ein DinA4 Blatt Platz zur Verfügung haben und herum genug Platz ist um
die Szene locker wirken zu lassen. Die Perspektive wird die Normalperspektive sein, die Augen der
Personen in etwas in Augenhöhe des Betrachters. Die Leinwand dazu habe ich selber erstellt.

 

Das Gruppenbild als Schützenstück
Das Gruppenbild erlebte seine Blütezeit im 17. Jahrhundert in der niederländischen Malerei. Ein
Gruppenbild (auch Gruppenbildnis oder Gruppenporträt genannt) ist die Darstellung mehrerer
Menschen, die als Familie, als Standespersonen oder durch ihre Beschäftigung miteinander
verbunden sind. So entstanden die Genres Korporationsbild (z.B. Ärzte) und Doelenstücke
auch Schützenstücke genannt. Bekannte Doelenstücke stammen von den Malern Frans Hals,
Bartholomeus van der Helst und Rembrandt.
Das bekannteste Schützenstück ist wohl „Der Auszug der Schützenkompanie des Hauptmanns
Frans Banning Cocq“ besser bekannt unter dem Titel „Die Nachtwache“30. Im Gegensatz zu
Rembrandt, der die Nachtwache im Hochformat malte, wurden die meisten anderen
Gruppenportrais im Querformat gemalt, so auch „ Die Kompanie des Kapitäns Roelof Bicker“ von
van der Helst. Van der Helst wählte ein additives Darstellungsschema, das ihm erlaubte eine
große Anzahl Personen in einer Reihe unterzubringen, Rembrandt wählte eine kompliziertere
Komposition mit stärkerer Spannung im Zentrum.

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